Strenge Grenzwerte für RoHS-Schadstoffe
Bis auf spezielle und zeitlich befristete Ausnahmen dürfen keine Elektronikprodukte in Verkehr gebracht werden, die bestimmte Schwermetalle, bromierte Flammschutzmittel oder Phthalat-Weichmacher in höherer Konzentration enthalten. Die Grenzwerte gelten dabei für jedes homogene Material, aus dem ein Produkt besteht. Die RoHS-Konformität ist zudem Voraussetzung zur CE-Kennzeichnung eines elektrischen Produkts. In Deutschland sind die RoHS-Anforderungen umgesetzt in der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung (ElektroStoffV). RoHS-Analysen können auch erforderlich werden bei der Umsetzung von EN 50581 zur technischen Dokumentation.
Maßgeschneiderte RoHS-Prüfkonzepte
Im Labor für Umwelt- und Produktanalytik entwickeln die erfahrenen DEKRA Sachverständigen für Sie individuell angepasste RoHS-Prüfkonzepte mit akkreditierten Prüfmethoden. Dabei berücksichtigen sie Ihre jeweilige Fragestellung sowie Qualität und Umfang der bereits vorliegenden Informationen und Dokumentation. Der mögliche Prüfumfang reicht von Stichprobentests ausgewählter Materialien bis hin zur Vollanalyse aller homogenen Produktmaterialien. Unsere Prüfberichte sind nach IEC 62321 international anerkannt, unter anderem für SASO und UAE RoHS.